Tarifvertrag mfa 2019 vermögenswirksame leistungen

Es gibt keine besondere Zeit für Tarifverhandlungen in Litauen – auf allen Ebenen findet sie bei Bedarf statt. In der Regel werden Tarifverträge auf Unternehmensebene für einen Zeitraum von zwei Jahren unterzeichnet. Kürzlich unterzeichnete Branchentarifverträge gelten für drei Jahre. Das neue Arbeitsgesetzbuch, das seit dem 1. Juli 2017 gilt, legte Repräsentativitätskriterien für die Vertretung der Sozialpartner auf dem Dreierrat der Republik Litauen (LRTT) fest. Anfang 2019 waren drei Gewerkschaften und sechs Arbeitgeberverbände auf der LRTT vertreten. Die Gewerkschaften umfassen: litauischer Gewerkschaftsbund, litauische Gewerkschaft « Solidarumas » und der Litauische Gewerkschaftsbund « Sandrauga » (der letzte trat dem Rat erst 2017 bei). Zu den Arbeitgeberorganisationen gehören: der Litauische Industrieverband, der Verband der litauischen Arbeitgeber, der Verband der litauischen Industrie- und Handelskammern, die Landwirtschaftskammer der Republik Litauen, das Investorenforum und der Litauische Unternehmerverband (die letzten beiden sind erst 2017 dem Rat beigetreten). Diese Organisationen nehmen regelmäßig am sozialen Dialog auf nationaler Ebene teil. Das vorherrschende Niveau der Tarifverhandlungen in Litauen ist die Unternehmensebene.

Obwohl die Tarifverhandlungen auf sektoraler Ebene am wenigsten entwickelt sind, wurden in den Jahren 2017 bis 2018 mehrere branchenbezogene Tarifverträge in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Soziales unterzeichnet, die erstmals lohnbezogene Fragen abdecken. Verstehen Sie den Tarifverhandlungsprozess, erhalten Sie Aktuelles über den Stand der Verhandlungen und finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Erfahren Sie, wie separate Agenturen ein Mandat für ihre Tarifverhandlungen erhalten. In den Jahren 2017–2018 wurden in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Soziales erstmals branchenbezogene Tarifverträge im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen abgeschlossen. Bestimmte Aspekte der Arbeitsverhältnisse von Beamten (status, vergütung für arbeit usw.) werden in Litauen durch das neue Gesetz über den öffentlichen Dienst Nr. VIII-1316 geregelt, das am 29. Juni 2018 in Kraft ist. Das Abwicklungssystem kollektiver Interessenkonflikte umfasst Streitkommissionen, Mediation und Arbeitsschlichtung. CAPE Präsident Greg Phillips, der parlamentarische Haushaltsbeauftragte Yves Giroux und das Verhandlungsteam waren bei der Unterzeichnung der Tarifverträge anwesend. Die wahrgenommene Qualität vieler öffentlicher Dienstleistungen hat in Litauen in den letzten Jahren der Beobachtung im EQLS zugenommen. So stieg die wahrgenommene Qualität der Gesundheitsdienste von 5,1 im Jahr 2003 auf 6,3 im Jahr 2016, lag aber 2016 immer noch unter dem EU-28-Durchschnitt von 6,7 im Jahr 2016 (auf einer Skala von 1–10).

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