Musterfeststellungsklage vw motortyp

Am 19. November 2015 berichtete ABC News Australia, dass mehr als 90.000 VW-, Audi- und Skoda-Dieselfahrzeugbesitzer eine Sammelklage gegen Volkswagen beim Bundesgerichtshof eingereicht hätten. [168] Am 16. Juni 2016 kündigte Volkswagen umfangreiche Investitionen in die Produktion von Elektrofahrzeugen an. Matthias Müller prognostizierte, dass Volkswagen in den nächsten zehn Jahren 30 vollelektrische Modelle einführen und bis 2025 rund ein Viertel seines Jahresumsatzes ausmachen wird. Volkswagen plant, die Initiative durch eine Straffung des Geschäfts und Kostensenkungen zu finanzieren. Müller erklärte, die Änderungen würden « nach dem schweren Rückschlag infolge der Dieselfrage erfordern, aus gemachten Fehlern zu lernen, Mängel zu beheben und eine unternehmensfreundliche Unternehmenskultur zu etablieren, die offen, wertorientiert und in Integrität verwurzelt ist ». [362] Volkswagen plant ein Batteriewerk bei Salzgitter, um die reduzierte Anzahl von Kolbenmotoren zu kompensieren. [363] [364] In Deutschland wurden von 2015 bis 2019 in Deutschland über 60.000 Zivilklagen unterschiedlichen Grades, die rund 450.000 Bürger repräsentieren, von Volkswagen-Eigentümern eingereicht, um eine ähnliche Entschädigung zu fordern, wie Volkswagen es den US-Fahrern gegeben hatte. Gegen Volkswagen wurde ein Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) angestrengt. Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig argumentierte Volkswagen, dass dort, wo die Vereinigten Staaten die betroffenen Autos verboten hätten, kein EU-Mitgliedstaat das betroffene Fahrzeug verboten habe und es somit keine Grundlage für eine Entschädigung gebe. Richter Michael Neef lehnte jedoch im September 2019 ein summarisches Urteil für Volkswagen ab, so dass der voraussichtlich mehrjährige Fall weitergehen konnte. [178] [179] Volkswagen hatte sich im Februar 2020 mit dem VZBV für rund 830 Mio.

€ geeinigt – zwischen 1.350 und 6.257 Euro für rund 260.000 Eigentümer von Volkswagen-Eigentümern über den VZBV. [180] Viele Verbraucher waren verärgert über diesen Vergleich und machten nur einen Bruchteil dessen aus, was Volkswagen an die Us-Eigentümer gezahlt hatte. Einer der anderen Zivilverfahren, der als Vorlage für diejenigen diente, die nicht unter den VZBV-Fall fallen, hatte den Bundesgerichtshof, das höchste Gericht Deutschlands, erreicht und im Mai 2020 entschieden, dass der Verbraucher Anspruch auf den vollen Marktwert des Autos habe, der um ein Vielfaches höher sei als das, was der Vergleich angeboten hätte. Unklar ist, wie viel Volkswagen von den verbleibenden Zivilprozessen besitzen wird. [181] [182] Am 3. November 2015 stellte Volkswagen fest, dass seine interne Untersuchung ergab, dass auch CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauchswerte von « Unregelmäßigkeiten » betroffen waren.

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